, Wildhaber Marina / tw

TopTen für Kuhn und Lillo

Diesen Sonntag standen die Rennfaher/innen vom Velo Club Eschenbach an mehreren Fronten im Einsatz, zum einen am Weltcup in Tabor (CZE) und zum anderen am Swiss Cyclocross Cup in Schneisingen. Wie sie abschlossen, erfährt ihr in folgendem Bericht.

23.10.2022 – 3. UCI CycloCross World Cup Tabor

Am Sonntag stand in dieser Saison der erste CycloCross Weltcup in Europa auf dem Programm. Die Fahrer und Fahrerinnen reisten dazu ins tschechische Tabor.  Erfreulicherweise standen neben den in belgischen Radquerteams fahrenden Routiniers Kevin Kuhn und Dario Lillo mit Jana Glaus (Juniorinnen), Larissa Rossner (Elite Frauen) und Thierry Gafner (U23 Herren) noch drei weitere Fahrer vom Velo Club Eschenbach im Aufgebot von Swiss Cycling. Die Strecke in Tabor war schnell, mit vielen Kurven, Hürden sowie zwei Treppenpassagen versehen und verlangte somit technisches Können von den Rennfahrern und Rennfahrerinnen. Nach Regen am Samstag und Nebel am Sonntagmorgen, kam rechtzeitig auf die Rennen die Sonne zum Vorschein und die Strecke trocknete grösstenteils wieder ab.

 

Glaus mit guter Leistung

Jana Glaus startete bei den Juniorinnen, sie kam mit der kurvigen, schnellen Strecke gut zurecht und sie war auch eine der wenigen Juniorinnen, die die Hürden mit dem Velo überspringen konnte. Glaus startete gut ins Rennen und reihte sich in den TopZwanzig ein. In den folgenden Runden zeigte sie ein sehr konstantes Rennen und konnte so Fahrerin um Fahrerin einholen. In der letzten Runde fuhr sie noch an eine 3-er Gruppe heran und konnte diese mit einer Attacke vor der Hürde und mit einer sauberen Technik über die Hürden noch distanzieren. Das Ziel erreichte sie anschliessend auf dem sehr guten 14. Rang und berichtete: „Ich konnte das ganze Rennen immer nach vorne fahren und bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis.“

Bei den Elite Frauen durfte Larissa Rossner zum ersten Mal an einem Weltcup starten und erreichte den 53. Rang.

 

Kuhn mit erstem Weltcup Einsatz dieser Saison

Kevin Kuhn vertrat den Velo Club Eschenbach in der Kategorie Elite Herren. Kuhn, der aufgrund der langen und intensiven Weltcup Saison auf eine Reise an den Weltcupauftakt in Amerika verzichtete, freute sich auf das erste internationale Zusammentreffen in Tabor. Er startete gut ins Rennen und reihte sich um die TopTen ein. In den folgenden Runden war er Teil einer grossen Gruppe, in der es hektisch zu und her ging. Kuhn machte in der Folge kleinere Fehler und verlor einige Positionen innerhalb der Gruppe. Er fühlte sich aber gut und zeigte dies auch in der vorletzten Runde, als er nach einer Attacke auf dem 6. Zwischenrang lag. Mit diesem Effort ging er aber ein wenig zu fest ans Limit und büsste auf der letzten Runde noch zwei Positionen ein. Das Ziel erreichte er dennoch auf dem sehr guten 8. Rang und berichtete: „Ich bin mit dem Resultat zufrieden, es ist ein guter Start in die Weltcupsaison und ich bin motiviert für mehr.“

 

Lillo mit schneller Schlussrunde in die TopTen

Bei den U23 Herren startete Dario Lillo und neben ihm kam Thierry Gafner zur Weltcup Premiere. Lillo startete gut ins Rennen und reihte sich knapp hinter den TopTen ein. In den folgenden Runden biss er sich auf diesen Positionen fest und zeigte ein konstantes Rennen. In der Schlussrunde konnte er nochmals den Turbo zünden, einige Positionen gutmachen und sich in die TopTen kämpfen. Das Ziel erreichte er auf dem guten 7. Rang. Auch Thierry Gafner zeigte ein gutes Rennen, er musste sich am Start zuhinterst einreihen und kämpfte von Beginn an um jede Position. Das Ziel erreichte er schlussendlich auf dem 38. Rang und berichtete: „An einem Weltcup zu fahren war eine super Erfahrung, ich habe die Atmosphäre sehr genossen. Ich habe alles gegeben und das Ziel nicht überrundet zu werden, erreicht.“

 

23.10.2022 – 2. Lauf Swiss Cyclocross Cup Schneisingen 

Auch in der Schweiz wurden an diesem Sonntag Rennen gefahren. Da viele Eschenbacher in Tabor zum Einsatz kamen, war das Starterfeld in Schneisingen nur mit wenigen VC Eschenbach Fahrern gespickt. Die Strecke zeigte sich kurvenreich und beinhaltete viele Wiesenpassagen. Das Wetter war trocken, der Untergrund jedoch noch nass und “schmierig“.

Bei den U17 Herren zeigte Mike Frischknecht ein sehr gutes Rennen, liess sich vom rutschigen Untergrund nicht beirren und erreichte den guten 7. Rang. Bei den Amateure/Masters kämpfte Marco Hässig um die Positionen und sicherte sich den 15. Rang.  In der Kategorie Cross für alle erreichte Markus Kuriger den 20. Rang.