, Karin Kessler

Sensationell – Kuhn „on fire“ baut U23 Weltcupführung aus!

16.11.2019 – Mitte November wird die Radquersaison so richtig lanciert – Nach der EM letzte Woche geht’s nun mit zwei Ernstkämpfen in zwei Tagen* weiter. Auftakt machen die Rennen im tschechischen Tabor. Mit dabei vom VC Eschenbach auch Marcel Wildhaber, Kevin Kuhn und Dario Lillo.

Telenet UCI Cyclo-Cross World Cup Tabor

Kuhn brilliert weiter – U23 Weltcupführung ausgebaut
Kevin Kuhn’s Radquersaison bringt einen Höhepunkt nach dem andern: nach dem hervorragenden Sieg am UCI Worldcup in Bern und dem siebten Rang an den Europameisterschaften, schafft er in Tabor erneut den Sprung aufs Weltcup-Podest. Nach einem super Start war Kuhn die erste halbe Runde vorne dabei. Vorausschauend nahm er sich etwas zurück und schonte sich anfangs Rennen. Aufgrund einiger Schaltprobleme verlor Kevin Kuhn den Anschluss an die Spitzengruppe. In der letzten Runde konnte Kuhn die zuvor geschonte Energie voll einsetzen und überholte drei Fahrer vor ihm. Dies reichte dem Gibswiler zu einem weiteren Glanzresultat – Kuhn erreichte das Ziel nach einer Renndauer von 0:48:50 und einem Rückstand von 11 Sekunden als Zweiter. Mit diesem Resultat baut Kuhn seine Führung im Gesamtweltcup aus. Der Gesamtleader zu seinem Rennen: „ Ich bin sehr zufrieden mit meinem zweiten Rang und freue mich, dass ich die Führung im Gesamtklassement ausbauen konnte.“

Lillo wird Vierter im Junioren Rennen
Für Dario Lillo startete das Rennen der Kategorie Junioren wie gewünscht: „Ich hatte heute einen wirklich guten Start und führte heute das Feld auf den ersten Metern gar an." Lillo fuhr danach weiterhin ein konstantes Rennen. Das Ziel überquerte er nach einer Renndauer von 0:41:48 auf dem hervorragenden vierten Schlussrang. Das Podest verpasste Lillo lediglich um fünf Sekunden. Lillo im Ziel: „ Ich bin zufrieden mit dem heutigen Resultat. Es freut mich, dass ich das Resultat von letzter Woche bestätigen konnte.“

Wildhaber erkämpft sich Top25 Platz
Schaut man sich die Ranglisten der Weltcuprennen in der Kategorie Elite an, ist schnell klar, welche Nationen triumphieren. Wie gewohnt, dominierten die belgischen und niederländischen Radquerspezialisten auch das Rennen in Tabor. Mathieu Van der Poel gewann vor Eli Iserbyt.

Marcel Wildhaber fand sich auf der meist trockenen Strecke im tschechischen Tabor gut zurecht. Wildhaber kämpfte während der gesamten Renndauer um eine Platzierung in den Top 30. Im Ziel reichte es dem Tuggner mit einer Rennzeit von 1:06:28 zum 25. Schlussrang. Mit diesem Resultat war Marcel Wildhaber am heutigen Renntag der zweitbeste Schweizer und der siebtbeste nicht Holländer oder Belgier.

Nun heisst es für alle Rennfahrer – schnell ab nach Hause, Renndress auswechseln und schnellstmöglich wieder ready sein für den nächsten Ernstkampf – morgen in Hittnau.

*Samstag UCI Weltcup Tabor / Sonntag EKZ Cross Tour Hittnau

Foto - Elisa Haumesser